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Rote Linsen

Die rote Linse ist eines der ältesten Kulturpflanzen, da sie schon seit fast 9000 Jahren angebaut wird.

Sie galten bei uns früher als arme Leute Essen, da diese durch ihren hohen Eiweisgehalt, als Fleischersatz diente und Fleisch nicht oft für die untere Bevölkerungsschicht zur verfügung stand. Gegessen wurde sie dann oft als einfache Suppe.

Wo kommen rote Linsen her?

Die Herkunft der rote Linsen stammt aus Indien. Bis sie dann über die Türkei, Griechenland, Ägypten und den Balkan, durch Wandervölker, nach Mitteleuropa gebracht wurde. Weltweit werden 50 Prozent der produzierten Linsen noch immer in Indien angebaut.

Typische Merkmale der roten Linse

Die Schale der Linse variiert von braun bis zu leichtem Lila und der Kern der Frucht ist rot. Sie wird nur ohne Schale verkauft. Damit die Linse aber geschützt bleibt und länger haltbar wird, wird sie mit Öl überzogen. Nach dem Kochen bekommt die Linse eine goldgelbe Farbe.

Ihr Geschmack ist aromatisch – nussig und süßer, als weiße und braune Linsen.

Durch den hohen Eiweisgehalt und anderer wichtiger Inhaltsstoffe, hilft sie beim Muskelaufbau. Außerdem ist sie glutenfrei und erhöht den Blutzuckerspiegel nur langsam, was zu einer geringen Insolienausschüttung führt. Durch wenig Kalorien und die Ballaststoffe, die man beim Verzehr zu sich nimmt, hat man ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, wodurch sie beim abnehmen eine gute Zutat ist. Des Weiteren wirkt die Linse entgiftend, da sie Giftstoffe aus dem Darm aufnimmt und diese dann mit ihr ausgeschieden werden. Weiterhin ist die Linse nicht nur reich an Eiweis, sondern enthält auch sehr viel Folsäure und wird auch deswegen oft für Schwangere Frauen empfohlen.

In einer kanadischen Studie wurde festgestellt, dass die Ausdauer von Sportlern nach dem Verzehr von roten Linsen gestiegen ist.

Rote Linsen - Verwendung in der Küche

Da rote Linsen geschält gegessen werden, sind diese dadurch leichter verdaulich und benötigen weniger Kochzeit.

Hauptsächlich bekannt sind sie bei uns, durch das indische Gericht „Dhal“, geworden und ist sehr gesund. Das Rezept begeistert durch seine gut Curry Würze. Wenn man eine einfache rote Linsensuppe oder einen Eintopf macht und man zu viel davon gekocht hat, lässt sich diese ohne Weiteres einfrieren.

Auch beliebt sind die roten Linsen bei Vegetariern, da sie gute Eiweiß Lieferanten sind und sie sehr gerne, zur Zubereitung von vegetarische Gerichte, wie Bratlinge oder Aufstrich Verwendung finden. Es gibt viele Rezepete die auch vegan sind.

Bestechen kann die rote Linse mit ihre hohen Nährwerte, geringem Fett- und Kohlenhydratengehalt. Dadurch, wird sie ein muss für jede Diät. Sie sollten dann am besten zu vollwertigem Reis gegessen werden, denn dadurch nimmt man alle 8 essenziellen Aminosäuren auf und die Mahlzeit wird zu einer optimalen Ernährung. Bei sovielen vorzügen sollte man rote Linsen kaufen um eine gute Ernährung zu erhalten.

TIPP: Für Leute, die an Gicht erkrankt sind oder einfach einen erhöhten Harnsäurespiegel haben, sollte aber vom Verzehr abgeraten werden, denn die Linsen erhöhen den Harnsäurespiegel.

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